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Freitag, März 04, 2011

PID - Präimplantationsdiagnostik (ein ESSAY des Spiegels)

Gestern habe ich in der Sauna einen interessanten Artikel gelesen.
PID - als Methode der sehr frühen Erkennung von Erbkrankheiten.
Das war mir schon bekannt. Im europäischen Ausland wird das ja schon seit Jahren praktiziert. Neu war mir jedoch ein Teil des Artikels, der sich speziell auf Down Syndrom (Trisomie 21) bezog.
Ich war schon recht überrascht. Aber lest selbst. Hier der entsprechende Auszug.


... Eine letzte Bemerkung: Gern werden in der Debatte um die PID als Beispiel die Trisomie 21 oder andere Chromosomenstörungen angeführt. Dies führt in die Irre, denn diese Syndrome sind zwar häufig, mit Hilfe der PID aber kaum zu verhüten. Zwar haben Ärzte es häufig versucht: Sie haben Embryonen auf Chromosomenstörungen hin untersucht, ehe sie diese implantierten. Sie mussten jedoch feststellen, dass der Anteil von Embryonen mit solchen Störungen extrem hoch ist - viel höher, als es der Anteil von Trisomie-Kindern erwarten ließe. Offenbar gibt es frühembryonale Reparaturmechanismen, mit deren Hilfe der Embryo sich selbst überschüssiger Chromosomen zu entledigen weiß. Für die Praxis bedeutet das: Die PID ist im Falle des Down-Syndroms und ähnlicher Syndrome weitgehend ungeeignet.
...

2 Comments:

  • Ist ja interessant... Danke für´s Einstellen!
    Trotzdem empfinde ich die PID und was sich daraus an Ansprüchen ergibt als sehr bedrückend. Man kann nicht ernsthaft an Inklusion arbeiten, wenn man andererseits alles tut um das Andere zu verhindern...

    LG;
    Sabine

    By Blogger Hallo! Ich bin Leander., at 13:14  

  • Ich muss bei PID immer an einen meiner Lieblingsfilme denken Gattaca, als der rauskam hätte man nie soweit gedacht, dass es schon fast soweit ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Gattaca
    Ich bin nicht total dagegen, doch dafür nur in ganz bestimmten Fällen und diese sind verschwindent gering
    Martina

    By Blogger Jolina, at 16:15  

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